E-Bike Versicherungen – für wen es sich lohnt | JP-ebikes.de

E-Bike Versicherungen – für wen es sich lohnt


E-Bikes liegen voll im Trend. Vor allem seitdem Urlaubsreisen pandemiebedingt auf der Kippe stehen, investieren deutlich mehr Menschen in ein E-Bike. Der Ärger ist dann groß, wenn dem neuen Prachtstück nach einer ausgedehnten Pause im Biergarten plötzlich das Display fehlt oder nach einem langen Winter die Elektronik eine Macke hat. Da Hausratversicherungen, wenn überhaupt, meist nur Diebstahl aus der eigenen Wohnung oder dem Keller versichern und die Haftpflichtversicherung meist nicht greift, werden E-Bike-Versicherungen immer häufiger nachgefragt. Der E-Bike Schutz soll die speziellen Anforderungen von E-Bike-FahrerInnen erfüllen.

Für wen lohnt sich eine E-Bike-Versicherung und was deckt sie ab?

Einfach gesagt: Je teurer das E-Bike, desto eher lohnt sich eine E-Bike-Versicherung. Vor allem neuwertige E-Bikes sind bei Langfingern begehrt, so dass eine Versicherung im Rahmen einer Neuanschaffung eine lohnenswerte Investition darstellen kann. Wer sein E-Bike täglich nutzt, zum Beispiel als Dienstrad, oder es mit auf Reisen nimmt, der sollte auf Nummer sicher gehen und einen E-Bike Schutz abschließen.

In der Praxis treten besonders häufig folgende Versicherungsfälle hinsichtlich E-Bikes auf:

Wann zahlt die Hausratversicherung für ein gestohlenes E-Bike?

Hausratversicherungen decken Schäden an Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenständen eines Privathaushalts (Hausrat) ab. Sie versichern Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus.
Da E-Bikes nicht zum typischen Hausrat gehören, müssen diese über die sognannte Fahrradklausel zusätzlich mitversichert werden. Und auch dann zahlt eine Hausratversicherung meist nur dann, wenn das Bike aus der Wohnung oder dem Keller gestohlen wurde. Teilediebstahl, wie ein geklauter Akku, sind häufig nicht mitversichert.

Wann zahlt die Haftpflicht für Schäden am oder durch ein E-Bike?

Bike-Sharing und E-Bike Leasing erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Doch wer haftet, wenn ich mit einem gemieteten E-Bike im Urlaub einen Unfall baue?
Private Haftpflichtversicherer sind nicht dazu verpflichtet, für Schäden an geliehenen, geleasten oder gemieteten Gegenständen aufzukommen. Dennoch bieten manche Versicherer diese Zusatzleistung an.
Sofern geliehene, geleaste oder gemietete Gegenstände im eigenen Vertrag mitversichert sind, zahlt die Haftpflichtversicherung also auch bei Schäden an einem geliehenen E-Bike.

Was kann über eine E-Bike-Versicherung alles abgesichert werden?

E-Bike-Versicherungen können folgende Leistungen abdecken:

Im Vergleich zur Hausratversicherung inklusive Fahrradklausel versichert ein E-Bike Schutz also zumeist umfänglicher mit und ohne Selbstbeteiligung, ähnlich der Vollkasko beim Auto. Jedoch schließen einige Versicherer bestimmte Leistungen aus, wie Downhill-Fahrten oder Verschleiß an Reifen und Bremsen. Hier lohnt sich, wie immer, der Blick ins Kleingedruckte. Auch die Frage, ob sich ein gebraucht gekauftes E-Bikes versichern lässt, sollte mit dem Versicherer vor dem Kauf geklärt werden.
Auf den bekannten Internetportalen lassen sich auch E-Bike-Versicherungen einfach konfigurieren und auf den eigenen Bedarf zuschneiden.